Profil

 

Ich bin mit großer Leidenschaft Schauspieler. Ich habe schon in vielen Produktionen mitgewirkt. In meiner Bildergalerie können Sie sehen, dass ich schon mit vielen Schauspielkollegen gearbeitet habe.

 

Aber ich habe auch mein Handwerk gelernt als Gutachter für Orientteppiche. Mein Wissen habe ich zusammen getragen in dem Buch "Orientteppiche ... von A-Z". Darin fasse ich die Fakten in einem Lexikon zusammen und erzähle mehr über mein Wissen und die Geschichte der Orientteppiche.

Bestellen können Sie das Buch direkt bei mir.

 

Ich durfte bereits sehr viele Teppiche begutachten u.a. von einigen Persönlichkeiten, wie z.B. vom Prinz von Schaumburg Lippe im Schloss in Detmold, die schönen Teppiche vom Fürsten von Sayn-Wittgenstein auf Mallorca. Unter anderem bin ich auch Teppichgutachter für internationale Auktionshäuser.

 

Eine besondere Ehre war die Zusammenarbeit mit Herrn Alexander Moghadam aus Monaco. Hier meine Aufzeichungen zu diesem Teffen.

 

In meiner Tätigkeit als Gutachter für Orientteppiche, bekam ich den Auftrag einige Teppiche in Monte Carlo im Teppichhaus Moghadam zu begutachten. Ich flog also nach Nizza und wurde vom Flugplatz in einer großen Limousine abgeholt und zur elegantesten Einkaufsstraße von Monaco, des Blvd. des Moulins, in das Geschäft Moghadam gebracht.

 

Ich war überwältigt von den wunderschönen feinen - aus Seide und Korkwolle gefertigten Kunstwerken, die ich dort sah.

 

Man brachte mich in ein kleines Büro, wo ich Herrn Alexander Moghdadam vorgestellt wurde. Ein kleiner, ca. 160 cm großer, schlanker und drahtiger Mann begüßte mich im akzentfreien Deutsch. Ich war fasziniert von diesem Mann, der mit 78 Jahren aussieht als könne er morgen den Marathonlauf bestreiten.

 

Bei einem Glas Champagner erzählte mir Alexander Moghadam was er hier in Monte Carlo alles erreicht hat, dass sein Sohn Kamyr keine 100 Meter entfernt sein Geschäft hat mit handgeknüpften Teppichen im modernen Design, seine Tochter auch auf dieser Straße eine kleine Boutique betreibt. Wie er die Fürstenfamilie kennenlernte und wie er Konsul von Nepal und Präsident vom Ambassador Clup von Monaco wurde.

 

Wir redeten viel über Persien und über seine Heimatstadt Keshan, die ich bei meinen Reisen durch Persien oft besucht hatte. Ich überreichte im mein Buch und bei dieser Gelegenheit möchte ich über die große Gastfreundlichkeit bei der Familie Moghadam bedanken.

 

Nachfolgend sehen Sie, wie ich Herrn Moghadam mein Buch überreiche.

An eine weitere schöne Gutachter Aufgabe denke ich gern zurück. Das Gutachten zu einem Gobelin aus Saudi Arabien. Lesen Sie nachfolgend Auszüge aus meinem Gutachten.

Wertgutachten

Bei dem mir im Original vorliegenden Gobelin mit den Maßen 120 cm x 80 cm handelt es sich um die Flagge von Saudi Arabien.

Die heutige Ausführung der Flagge von Saudi Arabiens wurde offizieall am 15.03.1973 eingeführt und 1981 ein wenig verändert. Sie zeigt auf einem Achtel der Gesamtfläche der Flagge die Schahada, das Bekenntnis des Islams ("Allah il Allah, Wa Muhammad rasul Allah" = Es gibt keinen Gott; Mohammad ist Allahs Gesandter") darunter ergänzt um ein weißes Schwert.

 

Das Schwert wurde 1906, nach anderen Quellen bereits 1902, in die Flagge des damaligen Saudi-Emirates Nedsched aufgenommen und bezieht sich auf den Staatsgründer von Saudi-Arabien Ibn Saud Abdul-Asis (1880-1953) Es versinnbildlicht die militärischen Triumphe des Islam, der Familie Saud und der Wahabiten. Es steht für Gerechtigkeit und Rechschaffenheit. Die Form des Schwertes änderte sich über die Jahre von einem Krummsäbel zu einem geraden Schwert. Es ist seit 1981 waagerecht mit einem einfachen Heft.

 

1964 wurde dieser Wandbehang der die Saudi Arabische Fahne darstellt dem König Saud einem Sohn des Abd, a Asis al Saud, Gründer des modernen Saudi Arabiens geschenkt. Eingespannt in einem goldenen Holzrahmen. Es ist ein Schmuckstück, ein Gobelin, eine Flagge wäre von beiden Seiten mit Schwert und Schahada Bekenntnis des Islams versehen.

 

Die Schwertschneide und die Schahada, das Bekenntniswort des Islams, ist mit Silberfäden gewirkt, und der Knauf mit Goldfäden, Rubinden und Smaragden verziert auf grünem Grund, denn Grün war die Farbe des Mantels des Propheten Mohammad. Die Farbe des Mantels wurde sehr schnell zu Farbe und Flagge des Islams. Von 1938 - 1973 war die Spitze des Schwertes gebogen, erst ab 1973 wurde die Spitze gerade. Die unwahrscheinliche Verzierung des Goblins mit über 155 Edelsteinen von insgesamt 300 ct. (siehe Wertgutachten Prof. Weigand). Ungewöhnlich ist, dass selbst in die Bordüre mit indischer Embroideries kostbare Edelsteinen eingearbeitet sind. Diese Gründe weisen darauf hin, dass es sich um ein Geschenk für einen König handelt.

Sehen Sie oben auch eine Abbildung von der Rückseite des Teppich.

Hier das Datum 25. Mai 1964 mit einer nicht näher erkennbaren Unterschrift. Anscheinend das Datum, an dem König Saud dieses kostbare Exemplar als Geschenk bekam.

 

Ca. um 1990 wurde dieser kostbare Gobelin einem deutschen Architekten von König Fahd für besondere Dienste im Königreich Saudi Arabien geschenkt. Die Erben des verstorbenen Architekten bieten diesen Gobelin zum Verkauf. Gerne erstelle ich einen Kontakt. info@KurtSchaefer.de

 

In meiner über 50jährigen Tätigkeite als Gutachter habe ich ein solch seltenes und erlesenes Exponat noch nicht in Natura begutachten dürfen.

 

Was die Wertschätzung deses seltenen Gobelins betrifft, bin ich nach gewissenhafter Vergleichsprüfung am derzeitigen Kunstmarkt zu der Überzeugung gekommen, das ein Preis von USD $ 1 Million - sogar als günstig zu bezeichnen ist.

 

Wuppertal, den 12. Februar 2016

 

Nachfolgend finden Sie das Gutachten von Herrn Professor Weigand aus dem Mai 1999.

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